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Instinkt, Intuition und Intellekt


Ich gebe zu, ich spiele gerne mal Instagram-Roulette. In der Wartezeit zwischen dem Aufsetzen der Kartoffeln und dem Fertigstellen des Mittagessens beispielsweise. In einer solchen Pause wurde ich auf "Human Condition" aufmerksam, eine Website, auf der mir die Anzeige bei Instagram versprach, dass die Antwort auf die Frage, warum Menschen Aggression, Angst und Depressionen haben, durch einen australischen Autoren namens Jeremy Griffith erklärt würde. Seine Erklärung sei so plausibel, dass sogar ein führender amerikanischer Psychologe dies unterstütze, und seine Modelle als quasi psychologisch-biologischer "Missing Link" bezeichnete.


Ich schaute also nach der nächstgrößeren Lücke, lauschte dem Video und analysierte danach einige Metabeiträge im Internet über Jeremy Griffith und seine Werke -- die ich bis dato nicht gelesen habe. Vielleicht finde ich dafür nochmal eine entsprechende Lücke in meinem Alltag. Wichtig für diesen Blog ist aber nicht der Forscher selbst, und auch nicht die Kenntnis seines Werkes, sondern die von ihm vorgenommen Gegenüberstellung von Instinkt und bewusstem Verstand, von Intuition und Intellekt. Dazu nochmal als Klarstellung: ich bin Informatikerin, kann Modelle analysieren, kann Konstrukte auseinandernehmen und begreife mich als Systemanalyst. Ich bin (trotz Zusatzausbildungen und Privatinteresse) kein Psychologin und keine Biologin -- und schon gar keine Anthropologin. Soviel gesagt, fasse ich zusammen, was mich umtreibt. :)


Die Annahme von Jeremy Griffith ist, kurz gesagt und soweit ich das verstanden habe, dass Aggression, Angst und Depressionen (z.B. in den Ausprägungen des Verhaltensrepertoires schützend, wütend, entfremdet, egozentrisch) als Krankheiten der Zivilisation ursächlich darauf zurückzuführen sind, dass der Mensch in seiner Entwicklung an irgendeiner Stelle erkannt hat, dass es neben dem instinktiven Verhalten auch noch ein gesteuertes, beabsichtigtes, bewusstes Verhalten gibt. Der Konflikt geht tief, lauf Griffith besteht er zwischen der genetischen Codierung, die zu instinktivem Verhalten führt, und der neurologischen Neucodierung, die zu einer bewussten Erforschung von Ursache und Wirkung führt. Jeremy Griffith nennt dieses Verhalten "intellektuell" oder "intelligent" und sagt in seinem Interview, dass es darum geht, genügend Wissen zu sammeln (als Mensch, auf bewusster Verstandesebene) um auch das instinktive Verhalten zu erklären. Dazu hat er die Unterscheidung folgendermaßen erklärt: während der instinktgesteuerte Storch dem Schwarm beim jahreszeitlichen Vogelzug folgt, bleibt der intellektuellgesteuerte Storch (im Interview bezeichnender Weise Adam genannt) aufgrund einer intellektuellen Entscheidung vor Ort (oder an einem näheren Ort) und entscheidet sich, lieber die Gegend zu erkunden und zu schauen, ob man dort nicht auch bleiben könnte, statt aufwändige Flüge zu unternehmen. Da Adam nun einen Konflikt zwischen den in ihm herrschenden Intuitionen (Flugbewegung, aber auch Gruppenzugehörigkeit) und seiner intellektuellen Entscheidung (da bleiben, Erkunden, evtl. sesshaft werden, evolutionären Schritt machen) provoziert hat, den er zudem nicht erklären kann (weder sich noch den anderen) wird er aggressiv, traurig und hat Angst. Kann man ja irgendwie verstehen. Der Bruch besteht also zwischen dem genetisch vorgegeben Verhalten und dem neurologischen Modell. Der sogenannte „erwachte“ Mensch ist der mit dem bewussten Verstand. (Beispiel mit Adam Storch ist hier als deutsches Transkript nachzulesen (1))


Mir ist bei dem Nachdenken über dieses Thema ein interessanter Fehler unterlaufen. Ich habe das von Griffith verwendete Wort Instinkt mit Intuition verwechselt. Der Instinkt ist laut menschlichem Erklärungsmodell etwas Angeborenes, was einen Trieb auslöst, dem das Lebewesen aufgrund seiner genetischen Programmierung nur sehr schwer (z.B. intellektuell gesteuert) widerstehen kann -- ein Reiz-Reaktions-Schema im behavioristischen Sinne. Darin sind sich viele Quellen einig. Die Erklärungen zum Begriff Intuition sind etwas unterschiedlicher. Einerseits wird gesagt, Intuition sei etwas, was aufgrund von Erfahrung erworben wird. Dann müsste es eine gewisse Faktenlage geben – die Erfahrung eben. Andererseits bedeutet intuitives Handeln, dass etwas ohne Denken passiert und ohne dass genügend (oder überhaupt irgendwelche) Fakten vorliegen. Gemeinsam ist den beiden Begriffen Instinkt und Intuition also vielleicht, dass eine harte, faktische Erklärung für das Verhalten an dieser Stelle zu fehlen scheint bzw. einfach nicht vorliegt. Der Unterschied besteht vielleicht darin, dass ein Rüde der Spur einer läufigen Hündin instinktiv folgt, während der Hundebesitzer intuitiv die Leine straffer hält, damit das Vieh nicht abhaut. ... okay, das Beispiel ist nicht so intutiv... ;)

Diese beiden Begriffe werden in der spirituell angehauchten Community oft verwechselt. Es scheint sich für Menschen besser anzufühlen zu sagen, sie hätten ihrer Intuition vertraut, als zu sagen, sie hätten ihrem Instinkt vertraut. Was ist es aber, was z.B. eine Frau dazu bringt, ohne klinische Anleitung im Geburtsvorgang eine bestimmte, ihr wohltuende, geburtsfördernde Position einzunehmen? Ist es dann Instinkt oder Intuition?


Doch zurück zum Ausgangspunkt. Irgendetwas stört mich (instinktiv oder intuitiv) an dem Beispiel von Adam Storch und von der Idee der Unterscheidung zwischen Instinkt und bewusstem Verstand. Mal abgesehen davon, dass ich den Eindruck habe, dass hier malwieder ein weißer Mann die Welt erklärt (sorry boys, ich bin inzwischen etwas ermüdet von den Welterklärungsmodellen), ist es natürlich der Storch Adam, der intellektuell gesteuert das Ruder in die Hand nimmt. Auch ein Mann. Während die Störchin Eva dem Schwarm folgt. So in etwa? Oder hab ich hier bösartig etwas falsch verstanden? Adam trifft also eine intellektuelle Entscheidung. Aufgrund innerer Konflikte kann er sie zudem nicht erklären, auch wenn er sie gerne verstehen würde. Leider sind der Preis dieser Entscheidung die Depressionen, die ihn fortan plagen. Storch Adam bleibt, aber Storch Eva, die (intellektuell oder instinktiv) weiß, dass man vor Ort keine Küken aufziehen kann, fliegt. Dann hat Adam wirklich keinen evolutionären Vorteil, denn er würde vermutlich zeitnah aussterben, während Klausbärbel mit Eva Küken aufzieht...

Drehen wir das Beispiel mal um. Die Störchin Eva entscheidet -- jetzt intellektuell -- dass sie da bleibt und Adam fliegt. Gleiches Ergebnis? Was wäre wenn Adam dann erkennt, dass Eva nicht intellektuell (also qua vorliegender Information) sondern qua Instinkt entschieden hat, dass man ohne langen Flug die Küken besser aufziehen kann? In einer friedlichen Welt würde Adam dann vielleicht Eva vertrauen und da bleiben. Oder würde er -- intellektuell gesteuert -- trotzdem fliegen und auf Nachkommen verzichten?

Ja, ich weiß, dass ein populärwissenschaftiches bildhaftes Darstellen nicht zwangsweise einer intellektuellen Analyse standhalten muss. Aber das Beispiel hat mich intuitiv (oder war es instinktiv?) auf ein Problem gestuppst.


Da wir uns als intellektuelle Gesellschaft begreifen, eine Gesellschaft, die sich von der Intuition verabschiedet hat, die dem bewussten Nachdenken eher stattgibt, als den Instinkten (die noch dazu oft als niedere Instinkte bezeichnet werden) und stattdessen auf Analyse, Fakten, Logik -- alles, was wir aktuell mit bewusstem Verstand und Intelligenz assoziieren -- basierende intellektuelle Entscheidungen trifft, ist es natürlich einfach nur doof gelaufen, wenn wir in der Konsequenz jetzt aggressiv, ängstlich und depressiv sind, aber es ist ein evolutionärer Vorteil. Echt jetzt? Sollte dies die Übersetzung des Modells von Griffith sein? Ich hoffe nicht – ich hoffe, dass ich ihm da unrecht tue!


Aber der Gedanke führt mich weiter: Ist vielleicht das Modell von Evolution als Gedanke, der uns von einem Zustand (alt, unschön, verbesserbar) wegführt, zu einem Zustand (neu, besser, schön) vielleicht gar nicht so ganz richtig? Panta Rhei -- alles fließt. Leben ist Veränderung, Modifikation, Wandel, aber bestimmt nicht der Versuch einer Optimierung und Zielerreichung.


Ich frage mich zudem, auf welchen Zeitraum wir da so schauen, und wie schnell Evolution läuft. Das ist auch etwas, was mich immerwieder an der Idee der Paleodiät stört. Flugsaurier sind leider heute schwer zu kriegen. Es ist auch gesamtweltlich betrachtet (sofern die Anthropologie Recht hat) doch schon ein gewisses quentchen Zeit vergangen zwischen dem Höhlenmenschen und uns heute. Zum Verkleinern der Reisszähne, dem Blinddarm und dem Rückgang der Körperbehaarung hat es jedenfalls gereicht. Und Angst, Aggression und Depression sind ja nun irgendwie nicht so richtig evolutionäre Vorteile. Oder? Lässt sich die Zunahme von Angst, Aggression und Depressionen überhaupt isoliert analysieren, ohne beispielsweise Ernährung, Anzahl Mitglieder der Weltbevölkerung, Enge des umgebenden Raumes, etc. mit zu berücksichtigen? Waren bereits die alten Griechen depressiv und ängstlich? Entstehen Kriege, weil Mensch eben Aggro ist, weil er nicht erklären kann, dass er gegen seinen Instinkt handelt? Oder sind das vielleicht doch nur politische Konstrukte einer zu wenig intuitiven Weltbevölkerung?


An diesem Punkt kann man sagen: wer weiß das schon? Geschichtliche Erklärungen sind in der Regel Modelle, die wir gebaut haben, um für uns zu begründen, WARUM etwas heute so sein könnte. Es KÖNNTE aber auch alles ganz anders sein. Ein deutliches Beispiel ist für mich dabei die Rolle der Frau in der Geschichtsschreibung. Da gab es nämlich lange keine Frauen. Schließen wir daraus, dass wir historisch eine Rolle hatten, die wir nun, erst mit Aufflammen der Emanzipationsbewegung, in Frage stellen? Historisch gesehen kommen in Geschichtsbüchern nur ein paar weibliche Ausnahmen vor, und die wurden wahlweise als Erbinnen größerer Machtbereiche verheiratet oder waren quasi Mannweiber, wie die Johanna von Orleans (oft als Jungfrau bezeichnet -- warum denn eigentlich Jungfrau? Eine jungsartige Frau oder eine junge Frau?) So bin ich beispielsweise historisch gefühlt unter Männern aufgewachsen. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass es in der Schule in den 1970/80er Jahren jemals irgendwo eine Frau in einem politischen Bericht gegeben hätte, oder in einem Unterricht. Später lernte ich dann, dass es sie doch gab! Aber eben nicht als Heerführerinnen und politische Machthaberinnen. Vielleicht spielt hier eine ganz andere Fokussierung rein: die Geschichtsschreibung die in der Schule vermittelt wird, besteht wahlweise (verkürzt gesagt) aus Kriegen, Regierungsformen oder theologischen Formen. Die alle männlich geprägt sind. Logisch, denn die Geschichtsschreibung ist lange Zeit ja vornehmlich männlich gewesen. Was interessierte die Männer? (Achtung, ironische Verkürzung...!) Na, das was sie aufgeschrieben haben, vermutlich. Die gallischen Kriege. Zum Glück auch noch ein paar philosophische Welterklärungsmodelle. Während die Frauen was genau getan haben? Im alten Griechenland? Im alten Rom? Im Zweistromland? Indien? Ägypten? Egal. Wir WISSEN es nicht, wir haben nur ein paar (fundierte?) Vermutungen.


Ich frage mich hier, denn dies ist ja kein wissenschaftlicher Beitrag, sondern ein Blog, wie wohl die Geschichtsschreibung aussähe, wenn Frauen sie geschrieben hätte? Also die Gallischen Kriege als Bericht von Cäsars Kriegsführung -- und was hätte Kleopatra geschrieben? Das „Leben mit den Machthabern an meiner Seite“? Oder „Windelwechsel bei Herrscherkindern?"? Ja wohl kaum. Was ist mit den ganzen Dokumenten passiert? Gibt es irgendwo ein geheimes Lager mit den Dingen, die Frauen so im Laufe der Jahrtausende (!!!) geschrieben haben? Und mal ernsthaft: ihr wollt mir doch wohl nicht erzählen, dass Frauen einfach nicht geschrieben haben. Weil sie ja so lange unterdrückt wurden. Kann schon sein, dann haben wir aber eine Welt, in der Männer schreiben und Kriege führen und Politik machen, während Frauen was genau tun? Kräuter sammeln? Das Haus putzen? Kinder großziehen? Mal abgesehen davon gibt es bestimmt schlimmere Sachen, als das Haus zu reinigen, Kräuter zu sammeln und Kinder großzuziehen. Beispielsweise Krieg führen. Dabei fällt mir gerade ein... wieviele Kriege haben eigentlich Frauen geführt?


Wieder zurück zu meinem Gedankenimpuls. Was ist denn der Instinkt und die Intuition des Menschen? Was würden wir, außerhalb von Darwins Idee des "Überleben des Bestangepassten" (was ja auch nur ein menschliches Modell ist), als Menschsein definieren? Was ist es, was wir tun können, um friedlich -- ohne Aggression, Angst und Depression -- in einer Gesellschaft gleichsam instinktiver, intuitiver Wesen zu leben? Müssten wir dann nicht die Geschichte umschreiben? Denn wenn wir jetzt den Intellekt draufpacken auf die instinktiven, intuitiven Wesen, und dauernd Entscheidungen treffen, die in der Konsequenz Frust auslösen und Kriege und so weiter und so fort, warum haben wir dann nicht damit aufgehört? Denn das haben wir ja schon vor mehreren tausend Jahren getan und wenn wir inzwischen immernoch nicht gemerkt haben (wir angeblich bewussten Verstandesmenschen, aus einem hochüberlegenen Gehirn gesteuert!), dass in einer intuitiv geleiteten Welt der Intellekt eventuell stört, dann ist es ja sehr sehr traurig um die Menschheit bestellt. Und ja, es ist ja leider traurig um die Menschheit bestellt. Dass es nicht klappt, voll auf Intellekt zu setzen, sehen wir ja bis heute. Warum behaupten eigentlich immer Männer, dass evolutionär auch Frauen damit aufgehört haben, auf ihre Intuition oder ihre Instinkte zu vertrauen? Warum behaupten Frauen, dass gerade derzeit ein Erstarken der Intuition angesagt ist?



Was ich für plausibel halte sind hingegen die umgeschrieben Mythen von Heide Göttner-Abendroth. Die Idee dahinter ist gar nicht so anders, als die bei Griffith, hat aber andere Ausprägungen. Sie schreibt als Mythenforscherin und sagt, in den tradierten Erzählungen ist ein Kern, der interpretiert werden kann. Interessanter Weise ist in ihren Arbeiten der Kern kulturübergreifend im europäischen Raum sehr ähnlich. Da geht es um die Evolution der Menschheit durch eine aggressivere Rasse, die die weniger aggressive dominiert. Denn in der Urform der Märchen ist da ein vergleichsweise harmonischer, von Frauen geleiteter Kult, der stark zyklischer Natur ist und bei dem Tod und Geburt natürlich Abläufe der menschlichen Unsterblichkeit sind. Der Baum der Erkenntnis von Adam und Eva ist dort natürlicher Bestandteil des Paradieses und wird genutzt! Und wenn man ein Teil des Paradieses zu sich nimmt, dann hat man ja Erkenntnisse. Warum sollte diese Erkenntnis jetzt mit dem Entdecken des Intellekts zutun haben? Eine Erkenntnis kann ja auch stark intuitiver Natur sein. Warum führt dann die Entdeckung des Intellekts zu einer Erkenntnis der eigenen Begrenztheit? Warum nicht zum Erkennen der eigenen „Gottähnlichkeit", über die tiefe Verbundenheit mit der Natur und der Welt, über Werden und Vergehen und die Rolle der Bedeutung?

Doch was passierte eines Tages, nach dem historisch (von Männern) dokumentierten Apfelbiss? Man bedeckte sich. Dann wäre der Rausschmiss aus dem Paradies eher damit zu vergleichen, dass Adam in Anbetracht der Erkenntnis versucht hat sich zu bedecken. Das Bild gefällt der männlichen Commmunity vielleicht nicht so sehr. Interessanter Weise bedeckt er nicht seine Augen (er bleibt also ein Sehender), sondern sein Gemächt. Was heißt denn das jetzt? Achtung, hier rutschen meine Überlegungen vom intellektualisierten Lautdenken ins komplett fiktive. Ich bin immernoch nur Informatikerin und keine Bibelforscherin. Und es liegen mir keine Erkenntnisse vor, wer sich zuerst bedeckte -- Adam oder Eva. Aus Sicht der Systemanalyse für die Informatik ist das Bedecken von Teilen des Körpers jedoch ein wichtiger Schritt. Vor allem, welche Teile da bedeckt wurden! Aus der Sicht der Menschheit eventuell nicht, aber wer bin ich, das zu beurteilen. Zumal das mir vorliegende Dokument nicht nur über zweitausend Jahre alt ist, sondern auch mehrfach umgeschrieben und übersetzt wurde. Von Männern übrigens. Nur mal so am Rande erwähnt. Überlassen wir die „bedeckte“ Menschheit auch gedanklich an dieser Stelle ihrem Schicksal.


Wir finden uns heute also gemäß Griffith in einer Welt, in der Aggression, Angst und Depression herrschen, weil wir vor Vorzeiten entschieden haben, dass dem Intellekt mehr zu trauen ist, als der Intuition und dies hat in uns einen fürchterlichen Konflikt ausgelöst. Herr Griffith möge mir diese Verkürzung seiner komplexen Hypothese und des daraus resultierenden Modells verzeihen. Aber aus dieser Verkürztheit heraus wage ich zu behaupten, dass der Weg zurück zur Intuition vielleicht wirklich eine coole Entscheidung sein könnte. Alternativ könnte man natürlich auch nochmal kurzgeblickt auf die Bestandteile des Trinkwassers und der Nahrungsmittel schauen und den Variationen darin in den letzten paar hundert Jahren. Da sind inzwischen verflucht viele Hormone drin, die Depressionen und Angst auslösen. Und wie war das noch mit der Geschichtsschreibung? Intuitiv gesehen ist da sehr vieles intellektuell interpretiert. Diese Interpretation steht IMMER im Zusammenhang mit der jeweiligen Zeitströmung. Dann wäre es spannend, mal zu schauen, vor welchem gesellschaftlich-kulturellen Hintergrund die jeweilige Forschung stattfand.


Referenzen:

(1) https://www.wtmaustria.com/freedom-essays/the-explanation-of-the-human-condition-german/ (last visited 15.05.2022)

Jeremy Griffith Website zur Bewegung, den Interviews und den Büchern von Jeremy Griffith ((last visited 15.05.2022) https://www.humancondition.com/

Heide Göttner-Abendroth, Inanna, Gilgamesh, Isis, Rhea; Ulrike Helmer Verlag Königstein 2004

Heide Göttner-Abendroth, Fee Morgaine, Der Heilige Grahl; Ulrike Helmer Verlag Königstein 2005

Heide Göttner-Abendroth, Frau Holle, Das Feenvolk der Dolomiten; Ulrike Helmer Verlag Königstein 2004

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